Erste Hürde
Die Zeit vergeht nur langsam, wenn man in einem Flughafenparkhaus wartet. Er ist schon fünfzig Minuten überfällig und Babsi bemalt sich die Nägel in neonpink. Ich peile über die Radioantenne auf startende Flugzeuge, wie in „Luftschlacht über England“.

Babsi fragt mich, ob man wirklich so lange im Zoll untersucht werden kann und mir macht der Gedanke Angst, man könnte ihn festgenommen haben. Dann wäre alles dahin.

Meine Därme rumoren. Babsi sagt, sie hätte ihre Pumps im Angebot gekauft und hält sie mir unter die Nase. Auch ihre Fußnägel sind neonpink.

„Schön“, sage ich, „Schön Porno!“.

Babsi nennt mich einen Arsch und steigt aus, um eine Zigarette zu rauchen. Wenn er nicht bald kommt, können wir die Sache abblasen denke ich. Alles vergessen. Aus.

Dabei wäre dies nur die erste Hürde.

Babsi fragt durch das offene Autofenster, was passieren würde, wenn man vom Zoll beim Schmuggeln erwischt wird. „Dumme Frage, Fräulein“, antworte ich und drehe die Scheibe hoch. „Und was, wenn er überhaupt nicht in den Flieger gestiegen ist?“, höre ich sie nur noch dumpf. Damit hatte sie jedoch ein heikles Thema angesprochen.

Was, wenn er sich vielleicht mit der Ware abgesetzt hat? Na, warte. Ich versuche mich auf ein albernes Kreuzworträtsel aus Babsis Modemagazin zu konzentrieren. Alles zum Thema Kosmetika.

Babsi beobachtet mich durchs geschlossen Fenster und schüttelt den Kopf. Als ich das Fenster wieder herunterkurbele, um sie um eine Zigarette zu bitten, zieht sie eine Grimasse. „Ableben mit sieben Buchstaben?“, fragt sie ironisch und gibt kurz darauf „Sterben“ als Antwort hinterher. „Sehr witzig“, sage ich.

Plötzlich reißt sie die Augen auf und ihr Kaugummi fällt ihr aus dem Mund. Sie schnippt mit Daumen und Mittelfinger und zeigt mit dem Zeigefinger an mir vorbei Richtung Treppenaufgang. Da kommt er.

Eine Stunde zu spät und er hält sich die Hand vor den Bauch. Mitgenommen sieht er aus. Läuft krumm. Keine Jacke, keine Tasche.

„Losfahren! Mach den Motor an!“, schreit er durch die Parkhausetage, "Losfahren!"

Es ist Mittagszeit und hier oben im 3. Stock des Parkhauses läuft ihm das Blut aus dem Mund. Beim Einsteigen nimmt er kurz die Hand von seinem Hemd. Man kann erkennen, dass man ihm in den Bauch geschossen hat. Mittenrein.

Er krümmt sich auf dem Sitz und Babsi möchte wissen, was hier so streng riecht. Mir wird übel und ich bitte Babsi, für einen Augenblick den Mund zu halten. Dann beginnt sie sich die frischlackierten Nägel wieder herunter zu kauen.

„Fahr endlich Los“, brüllt er mit dem Kopf an der Seitenscheibe und Blut spritzt zwischen seinen Zähnen ans Glas. „Worauf wartest du?“.

„Was ist mit der Ware?“, fragt Babsi mit einem Stück Fingernagel zwischen den Lippen. Ich versuche so schnell wie möglich runter ins Erdgeschoss zu kommen, immer im Kreis bis die Reifen quitschen und beobachte wie sich der Beifahrersitz dunkelrot färbt.

Babsi, fängt an zu kichern und fragt erneut, „Ableben mit sieben Buchstaben?“.

„Was wollt Ihr Spinner?“, wimmert er nur noch mit schmerzverzerrter Stimme.

„Die Ware! Was ist mit der Ware?“, möchte ich wissen, als ich die Schranke durchbreche.

„Sterben!“, verrät Babsi, spuckt ein Stück Nagel aus und lacht wie eine Irre.

Zweite Hürde

Mark ist Krankenpfleger. Eigentlich wollte er immer Arzt werden, aber er hat seine Karriere als Tischtennisprofi vorgezogen. Mark hatte mal was mit Babsi und jetzt erklärt er mir am Telefon, dass ein Bauchschuss nur durch eine vollständige Öffnung des Bauches operiert werden kann.

Er sagt, dass sich der Darminhalt bei Schußverletzungen üblicherweise in die Bauhöhle entleert. Ich schlucke.

Er sagt, dass die Überlebenschancen minimal sind. Dass wir am Arsch sind.

Er fragt mich dennoch väterlich, ob er stark Blut verloren hätte.

Ich sehe, wie das Blut bereits durch den Sitz auf den Teppich tropft und sage, „Warte kurz!“. Dann halte ich den Telefonhörer mit der Hand zu und lüge, dass das alles kein Problem sei und der gute Mark die Kugel mit einer kleinen Zange herausholen wird.

„Mark?“, spreche ich ins Telefon, „wir kommen gleich kurz vorbei.“.

Dass Mark mich noch einen Idioten nennt und verlangt, dass wir in ein ordentliches Krankenhaus fahren, verschweige ich den beiden natürlich.

„Super. Danke. O.k!“, übertöne ich ihn.

Babsi verlangt, dass ich die Fenster öffne, da sie den Geruch nicht mehr ertragen kann. Ich sage zu Ihr, “ rede mit Ihm, damit er uns nicht stirbt!“.

Ich trete das Gaspedal bis auf die Bodenplatte durch und öffne das Fenster. Mark steht bereits vor der Türe und verweigert uns den Einlass.

Er stellt sich mit ausgebreiteten Armen in den Türrahmen und verkündet, er habe einen Krankenwagen gerufen. Ich frage Ihn, ob ich im eins auf die Nase geben soll. Mark holt ein paar Decken. Wir legen den Armen in den Vorgarten und drücken seine Hand auf die Bauchwunde.

Babsi erklärt mir, dass der ganze Sitz voll Blut sei. „Ach, wirklich?“, frage ich mit naivem Ton, „wo kommt das jetzt wohl her?“. Dumm diese Babsi.

„Glaubt mir, ohne ein Krankenhaus ist er verloren!“, meint Mark.

„Klugscheißer!“, sage ich und fordere ihn auf, diese Zange zu holen, von der er geredet hat. „Wie bitte?“.

„Diese Bauchzange halt“. Mark schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und beginnt zu hüpfen und zu winken, als der Krankenwagen um die Ecke biegt.

„Arschloch!“, schimpfe ich. Dann stoße ich Babsi ins Auto und fahre los.

„Uh, ich sitze im Blut.“

„Das ist nicht nur Blut!“, kläre ich sie auf.
Dritte Hürde

Babsi zupft sich die Augenbrauen und malt die leeren Hautflächen mit zwei gebogenen schwarzen Balken aus. Wie zwei riesige Torbögen stehen sie in ihrem Gesicht und laden ein, sie mit einem feuchten Handtuch direkt wieder auszuradieren.

Sie hockt auf dem Betonboden vor einem kleinen Schminkspiegel, sieht mich an und fragt, „Symmetrisch?“.

“Phantastisch“, lüge ich.

Babsis Wohnung ist ein leeres Zimmer ohne Teppich, eine leere Küche, sowie ein verschimmeltes Bad. Keine Sitzgelegenheiten, dafür aber ein Bett aus gleich drei Matratzen. Einfach so auf dem Boden. Daneben liegen angebissene Toastbrote, Wollmäuse und ein zerknautschtes Oberbett mit Pferdemotiven. Niedlich.

Der weiße Pferdekopf auf dem Kopfkissen ist von Schminke rot-orange verfärbt und ich frage sie, ob sie eher Gesichtspuder oder Rouge verwendet. „Beides“, antwortet Babsi. Ich wusste es.
In allen Ecken stehen Umzugskartons. Bunt beschriebene und durchnummerierte Reste einer verpfuschten Kindheit. Oder verpfuschten Jugend. Sonst was.

Vor dem Fenster ein Tapeziertisch voll mit Krempel, einen halben Meter hoch, bis über die Fensterbank. „Größtenteils Kosmetika und Pröbchen aus dem Nagelstudio“, erklärt sie die Unordnung und schiebt zwei Parfümfläschchen von links nach rechts.

Ich sehe aber außerdem leere Brieftaschen, leere Geldbörsen und Stapel von zusammengefalteten Plastiktüten. Schmuck. Personalausweise. Irgendwem abgenommen. Ich frage sie, ob sie den verchromten Fön auch aus dem Studio hätte.

Sie verneint und meint sie habe ihn beim Friseur mitgehen lassen.

„Aber die Pumps hast du gekauft, oder?“, albere ich.

„Natürlich, bei Schuhen braucht man Beratung.“, kontert sie.

Babsi fragt mich, ob ich einen Kaffee möchte. Instinktiv sage ich, „Nein, Danke“.

„Auch keinen Saft? Ein Glas Milch vielleicht?“. Gott bewahre.

Im Flur bilden eng zusammen geschobene Mülltüten ein buntes Mosaik. Nur ein schmaler nutzbarer Gang führt zur Türe, die man leider auch nur noch einen Spalt weit öffnen kann. Ich setze mich auf die einzige saubere Kante einer Matratze und Babsi kommt auf die schlaue Idee, dass es sicher keine Zollbeamten waren, die auf unseren Freund geschossen haben.

Sie erzählt, sie hätte mal einen Bericht über Polizisten, Grenzschützer und Superbullen gesehen, die den sauberen Herzschuss übten. Knie oder Kopfschüsse, haufenweise platzende Melonen.

„Profis“, denke ich laut. Diese Jungs schießen einem nicht in den Bauch. Das waren Stümper. „Oder Sadisten.“, meint Babsi. „Dass heißt, die Ware ist noch nicht verloren.“

Ich küsse Babsi dankbar auf die Stirn. Danach schmecken meine Lippen nach irgendeiner Hautcreme mit Konservierungsmitteln.

Als ich mit meinem Handrücken die Lippen abwische, hat meine Hand die Farbe des Kopfkissenbezuges. Endlich erreiche ich Mark, um zu fragen, wie es unserem Freund ginge. Zunächst mache ihm aber Vorwürfe, wie er es fertig bringen konnte, mit Babsi in diesem Dreckloch Sex zu haben.

Ob er gelegentlich Drogen nehmen würde, frage ich. Ob er mal in die Ecken gesehen hätte. Ob Liebe blind macht.

Mark weicht aus und meint, unser Freund hätte eine fünfstündige Operation hinter sich. Der Eingriff sei gut verlaufen und morgen würde er aus dem künstlichen Koma aufgeweckt. „Sehr gut gemacht. Tischtennisass“, lobe ich.

Ich frage ihn, ob er vielleicht unsere Namen genannt hätte.

„Natürlich nicht“, beteuert Mark. Trotzdem drohe ich ihm mit Backpfeifen. Mark sagt, unser Bauchtänzer läge im Maria-Gnaden-Hospital.

Abschließend frage ich ihn noch, ob er wüsste, dass seine benutzten Kondome noch immer als bunte Kunst in Babsis Flur stehen würden.

„Lass mich in Ruhe“, fleht Mark am anderen Ende.

„Wir müssen los“, rufe ich.

 „Ich brauche noch Tampons“, sagt Babsi und wühlt bis zur Schulter mit dem Arm in einem der Müllbeutel herum.

Vierte Hürde

Erst nachdem ich Mark damit drohe, seinen Betrug bei der letzten internationalen Tischtennismeisterschaft auffliegen zu lassen, lässt er uns in den Sicherheitsbereich der Intensivstation.

Babsi gibt sich als Lebensgefährtin unseres Freundes aus und ich spiele seinen Schwager. Wir kaufen ihm Zeitung, Blumen und Pralinen, wie dass so üblich ist.

Babsi stellt den bunten Strauß in ein großes Glas, welches auf der Fensterbank steht und ich lasse mich provokativ auf sein Krankenbett fallen. Er bekommt einen mächtigen Schlag ins Kreuz und schreit auf.

„Und, wie ist es so?“, frage ich und hebe die Bettdecke hoch um die Ausmaße der Operation zu analysieren. Herrgott! „Frankensteins Monster!“

Eine dreißig Zentimeter lange Narbe reicht vom Becken bis zum Brustkorb, eine zweite verläuft zwischen den Lenden. Mit kleinen glänzenden Edelstahlklammern haben sie alles wieder zusammengetackert.

 „Hübsch. Junge“, sage ich. „Wie ein Reißverschluß!“, albert Babsi und steckt sich direkt zwei Pralinen in den Mund. Weinbrand mit Nüssen.

Ein halbes Dutzend dünner Kunststoffschläuche ranken ihm aus seinem Unterleib und enden in kleinen Plastikfläschchen, die unter dem Bett hängen.

„Du läufst aus“, bemerkt Babsi und verfolgt, wie sich dort unten blutige und eitriggelbe Flüssigkeiten sammeln. „Mit den Schläuchen würde ich aber aufpassen“, klärt Babsi ihn auf, “Kunststoffweichmacher machen unfruchtbar.“ „Als wenn er jetzt nicht andere Probleme hätte“, kürze ich sie.

„Also, was ist mit der Ware?“

„Ich weiß es nicht!“, antwortet er leise, ohne die Zähne auseinander zu bekommen.

„Ach, ja?“, frage ich rein rhetorisch und ziehe mit einem Rück an einem der Schläuche. Er schreit, richtet sich kurz auf um sofort wieder mit einem leisen stöhnen ins Bett zu sinken. „Also was?“. Ich beweise mit meinen drohenden Zeigefinger über der vertikalen Narbe, dass ich zum Foltern bereit bin. Babsi kommt mit dem Gesicht ganz nah an ihn heran und fragt ihn, wie sie den Bauschschuß operiert hätten.

„Ein paar Stücke Darm haben sie rausnehmen müssen. Der Arzt hat sie mir gezeigt. Die müssen hier irgendwo stehen. In einem Glas.“, sagt er und hebt schwach den Zeigefinger der linken Hand Richtung Fenster. „Irgendwo da.“

Babsi sieht mich kurz mit einem hohlen Blick an und wendet sich dann langsam zur Fensterbank. Zwischen den Stilen unserer Blumen schwimmen in der vermeintlichen Vase ganze Bündel von menschlichem Irgendwas.

Die Sonne, die durch das Fenster auf das Glas scheint, lässt die fleischigen Fetzen wie rosa Pergament leuchten. An machen Stellen durchlöchert, an anderen Stellen violett, beinahe schwarz. Kunst aus Därmen. Darmkunst.

Babsi beginnt wieder intensiv an ihren Nägel zu kauen.

„Also?“ „Ich kann mich nicht erinnern“, behauptet er, „Ich war auf dem Flughafen!“ „Ach, was?“, presse ich durch die Zähne und greife nach einer der Metallklammern in seiner Bauchdecke. Babsi kommt wieder ganz nah an ihn heran, blickt ihm tief in die Augen. Sie verkündet, dass sie ihm glaubt, und dass wir noch mal zum Flughafen müssten.

„Wenn du meinst“, sage ich, „wir werden sehen“. Ich gebe ihm zu bedenken, dass die Jungs, die das getan haben, sicher davon ausgehen, dass er tot sei und wahrscheinlich auch alles daran setzten würden, dass er es wirklich ist. Ich zupfe seine Decke zurecht, streichle ihm über den Kopf und bemerke, „Weglaufen wirst du nicht“.

Dann sichere ich ihm zu, dass wir mit einer Menge Salz für die Wunden wiederkämen.

„Nimm die Blumen wieder mit“, fordere ich Babsi auf.

„Und die Gedärme?“

„Die nicht. Bitte.“

Fünfte Hürde
Sie heißt Babette und zeigt Babsi die richtige Streichrichtung zum Auftragen des Nagelfinish. „Immer so, siehst du?“, sagt sie zuckersüß und hält Babsi ihre Finger mit der einwandfreien French Manicure als Referenz über die Schaltertheke.

Babette sieht aus, wie ein grausig mutiertes Marilyn Monroe Double und arbeitet als Terminalhostess bei Emirates, direkt gegenüber vom internationalen Zollausgang. Irgendwo zwischen Ankunft C und Starbucks.

„Ist das Rosé?“, fragt Babsi. Ich fordere Sie auf, endlich ihre Beziehungen spielen zu lassen, um mehr Informationen über die Sache mit dem Bauchschuss von Babette erfahren zu können.

Ich garantiere ihr, dass es mich nicht interessiert, ob der Decklack fliederfarben schimmert. Ob man einen Primer auftragen muss. Ob der Lack mit UV-Licht gehärtet wird.

Babette ist eine dieser Damen, die nach vermissten Koffern, Taschen, Brillen oder Kindern suchen, wenn sie sich nicht gerade die Lippen nachziehen, oder Nägel lackieren. Am besten French. Mit Finish.

Zwischendrin klingelt immer wieder das Telefon. „Flight Terminal C, Emirates, Customersservices, Babette Hoppmann, Guten Tag. Ja, ich verbinde.“, haucht Babette alle fünfzehn Sekunden in den Hörer. Auf der Theke blinkt eine ganze Klaviatur bunter Knöpfe, die Babette virtuos mit ihren Fingern unter ihren überlangen Nägeln bedient.

„Hör mal Babette. Fräulein Hoppmann. Schönes Kind“, schmeichle ich und frage, ob sie etwas von einem angeschossenen Passagier mitbekommen hätte.

Sie meint, ihn Mann Jeff, der aber eigentlich Jürgen Hoppmann heißt, arbeite beim technischen Service der KLM und die hätten vor ein paar Tagen eine ganze Sitzreihe austauschen müssen. "Wegen dem ganzen Blut".

Die Polizei und die Kripo hätten den Flieger einen halben Tag inspiziert.

 „Das kostet der Airline gleich mal ein paar Hunderttausender“, protzt Babette. "Wegen der Standzeiten".

 „Ach, nee“, sage ich, „Ein paar Hunderttausender sind ein Scheißdreck.“

Ich kläre Babette auf, dass die Fluggesellschaften das Hundertfache durch Termingeschäfte auf den Treibstoffmärkten machen würden.

„Ach, echt?“ fragt Babsi. Ich sehe ihr in Ihr kindlich naives Gesicht mit den schwarzen Torbögen aus Mascara und der dreifachen Schicht aus diversen Pudern und Pasten. Verzweifelung plagt mich.

„Nun?“, frage ich und wende mich wieder zu Babette, die gerade wieder einen Anruf abgearbeitet hat.

 „Wirklich“, beteuert Babette, „da war alles voll Blut“

„Und Kot“, fügt sie noch hinzu.

„Menschenkot?“, fragt Babsi pfeilschnell.

„Ja, Blut und Kot!“

Das ist unser Kot. Unser Flug. Unser Mann.

Er wurde also nicht hier, sondern bereits vor Abflug angeschossen überlege ich.

„Oder während des Fluges.“, piepst Babsi besserwisserisch.

Ich danke Babette dafür, dass sie uns sehr geholfen habe.

Babsi meint, dass wir Ihr einen Tag im Nagelstudio spendieren, wenn dies hier alles vorbei sei.

„Wenn was genau vorbei sei?“, fragt Babette.

„Das alles, halt“, antwortet Babsi.

„Müssen wir jetzt zu den Sitzen?“, fragt sie.

„Nein wir müssen nach Amsterdam“.

„Toll“, jubiliert Babsi.

„Ja, ja!“.

WIRD FORTGESETZT
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(c) Denny Laquette 2017